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Perfektionismus überwinden und leichter leben

Perfektionismus überwinden

Perfektionismus ist ein großes Thema unserer heutigen Zeit. Alles muss perfekt sein – der Job, die Partnerschaft, die Wohnung, das Aussehen. Vor lauter Selbstoptimierung machen wir uns das Leben oft selbst schwer und verlieren den inneren Frieden. Um den Perfektionismus überwinden zu können, macht es Sinn, sich einmal anzuschauen, welche individuellen Ursachen er haben kann und was wir machen können, um wieder leichter leben zu können. Perfektionismus in der Selbstständigkeit Gerade Selbstständige sind häufig Perfektionisten. Kein Wunder. Schließlich müssen sie sich allein darum kümmern, dass der Laden läuft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie leicht es ist, sich in den eigenen Qualitätsansprüchen wie in einem Spinnennetz zu verheddern. Immer will man sein Bestes geben und jeden Auftrag perfekt erledigen. Dabei setzt man sich dann oft so unter Druck, dass man schon gar nicht mehr weiß, wo man anfangen soll. Der Wunsch nach einem perfekten Ergebnis wird zu einem Hindernis. Spätestens jetzt ist es Zeit, den Perfektionismus zu überwinden. Denn schließlich gilt: Done is better than perfect! Guter und schlechter Perfektionismus Perfektionismus in der Selbstständigkeit (und auch generell) ist jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Frage dich aber, was dich dazu anspornt, dein Bestes zu geben. Denn ob du extrinsisch oder intrinsisch motiviert wirst, definiert entscheidend, ob dein Perfektionismus dir guttut oder dich auffrisst. Lass uns da kurz ein bisschen in die Tiefe gehen: Viele erfolgreiche Menschen sind perfektionistisch veranlagt. Sie treiben sich selbst zu Höchstleistungen an und legen die Latte für sich selbst hoch. Auf diese Weise arbeiten sie aktiv an ihrer Karriere und nehmen auf dem Weg zum Erfolg auch Fehler in Kauf. Denn sie wissen, dass Fehler sie nicht zu Verlierern machen. Es geht es ihnen auch nicht darum, anderen zu gefallen oder für ihre Leistungen gelobt zu werden, sondern es ist eine Frage des eigenen Antriebs. Sie haben Spaß an dem, was sie machen und erbringen die Leistungen gerne. Ihr Perfektionismus wird dabei also von der sogenannten intrinsischen Motivation angetrieben. Die Motivation, den Ansporn finden sie in sich selbst. Ursachen für schlechten Perfektionismus Ganz anders sieht es aus, wenn der Perfektionismus in der Selbstständigkeit extrinsisch motiviert wird. Das bedeutet, dass die Motivation von außen und oft in Form von Belohnungen oder Bestrafungen daherkommt. Verlangst du vielleicht nur so viel von dir, weil du ein unerfülltes Verlangen nach Beachtung und Beifall in dir trägst? So wirst du deine Selbstständigkeit nicht lange durchhalten können. Gerade Selbstständige denken oft, sie müssten dem Wort nach „selbst“ und „ständig“ arbeiten. Weitere Ursachen für Perfektionismus, der dir nicht guttut, sind: Ängste und Unsicherheiten (v.a. Versagensängste und Angst vor Kontrollverlust) Vergleiche mit anderen hohe Erwartungen und Ansprüche mangelnde Selbstliebe Wenn es zu viel wird: Auswirkungen von Perfektionismus Viele Perfektionisten wollen unbedingt vermeiden, Fehler zu machen und streben stattdessen nach Vollkommenheit. Die Angst zu Scheitern frisst sie schier auf. Daher kann es auch leicht zu folgenden Auswirkungen kommen: Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle Prokrastination Stress mit psychischen und physischen Folgen 5 Tipps: Perfektionismus überwinden – So kann es funktionieren Irgendwann geraten Perfektionisten in einen schieren Teufelskreis – nichts, was sie machen wird gut genug sein. Und so arbeiten sie sich ab, immer in der Hoffnung, irgendwann doch noch perfekt zu sein. Anstatt sich an dem zu erfreuen, was sie erreicht haben, sehen sie nur noch die Fehler, die sie auf dem Weg gemacht haben und ihr daraus resultierendes Scheitern. Bist du in diesem Hamsterrad gefangen? Dann versuche deinen Perfektionismus zu überwinden, indem du folgende Punkte beachtest:    Klare Ziele setzen Fortschritt messen und Erfolge anerkennen Auszeiten geben Fehler akzeptieren Loslassen und einfach machen Lerne, gnädig mit dir selbst zu sein und übe dich in Gelassenheit. So kannst du den Perfektionismus am besten überwinden. Und sei dir eines gewiss: Du bist gut so, wie du bist!

Interview mit freiguide – der Job-Suchmaschine für Freelancer*innen

In der letzten Woche habe ich Dir freiguide bereits in einem persönlichen Test vorgestellt. Heute bekommst Du noch weitere Einblicke, denn ich habe es mir nicht nehmen lassen, ein kleines Interview mit einem der beiden Gründer von freiguide zu führen – Simon Reinkober. Frage: Simon, was genau ist freiguide.de? Antwort: Wir sind keine klassische Jobplattform, wie es auf den ersten Blick aussieht. Man könnte uns als „Sammelbecken“ aller Aufträge aus dem Internet bezeichnen. Wir sammeln neue Jobs und Aufträge aus allen bekannten Plattformen zusammen, kategorisieren diese und nehmen Freelancer*innen somit die zeitintensive Arbeit des Zusammensuchens ab. F: Also ist freiguide hauptsächlich für Freelancer*innen geeignet? A: Ja, für Freelancer*innen und kleinere Agenturen. Festanstellungen finden sich auf unserer Plattform nicht. F: Wie funktioniert freiguide? A: Zunächst einmal war es uns wichtig, dass jeder Freiguide 24 Stunden lang kostenfrei testen kann, bevor eine Zahlung fällig wird. Danach gibt es zwei verschiedene Modelle. Das Basis-Modell ist kostenfrei, allerdings kann hier nur ein Projektlink pro Tag angeklickt werden. Unser Pro-Modell bietet für 14,90 Euro pro Monat den besten Nutzen. Jedes Modell ist monatlich kündbar, so bieten wir Freelancer*innen mehr Flexibilität. In Zukunft ist eine Ausweitung der Pakete aber noch denkbar. F: Fasse doch nochmal den genauen Nutzen von freiguide zusammen. A: Ganz einfach: Zeitersparnis. Zeit, die man als Freelancer*in dann damit verbringen kann, tolle Kundenprojekte für einzigartige Kund*innen umzusetzen, um somit seinen Traum der Selbstständigkeit nie wieder aufgeben zu müssen. F: Wie ist die Idee zu freiguide entstanden? A: Die Idee zu freiguide kam uns, Simon und Simon, als wir als Freelancer und später dann gemeinsam als Agentur nach neuen Kunden bzw. Aufträgen gesucht haben. Wir sind damals zum Start unserer Selbstständigkeit vor allem durch Jobplattformen speziell für Freelancer stark gewachsen. Dort suchen Auftraggeber*innen konkret nach unseren Fähigkeiten. Und weil wir dann irgendwann keine Zeit & Lust mehr hatten, alle Jobplattform händisch zu durchsuchen, haben wir das ganze systematisiert. So konnten wir teilweise 1-2 neue Kund*innen pro Woche gewinnen und schnell Mitarbeiter*innen einstellen. Dann irgendwann haben wir uns gesagt: Dieses Tool brauchen auch andere Freelancer*innen und kleine Agenturen! Und somit war freiguide geboren. F: Was verbindet dich persönlich mit freiguide? A: Wie eingangs erwähnt konnten wir damals durch freiguide extrem schnell wachsen und somit die anfänglichen Ängste als Freelancer hinter uns lassen. Somit verbinde ich mit freiguide und den Jobs auf den anderen Plattformen auch ein Stück weit Dankbarkeit, dass meine Selbstständigkeit auf Anhieb funktioniert hat. Und natürlich auch viel Herzblut, Schweiß und Tränen, die in den Aufbau geflossen sind. F: Gib neuen Usern doch 3 Tipps für ihren Start mit freiguide! A: Das wichtigste ist, dass man nicht aufgibt! Auch wenn die ersten Jobbewerbungen erfolglos bleiben, muss man dranbleiben. Es gibt keinen einfacheren Weg, um neue Kund*innen zu finden. Und da spreche ich aus Erfahrung. Jeden Tag eine Stunde in die Akquise investieren und nach wenigen Wochen hat man dann schon die ersten Aufträge. Mein zweiter Tipp ist, dass man das Anschreiben bzw. die Bewerbung an den Kunden optimieren sollte. Standard-Anschreiben oder Copy-and-paste Bewerbungen haben noch nie einen Kunden begeistert. Ich sehe immer wieder, auch weil wir selber oft Freelancer*innen beauftragen, wie sich Freelancer*innen auf Jobs bewerben. Es ist teilweise wirklich die reine Katastrophe. Dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn kein*e Auftraggeber*in zustimmt. Mein dritter Tipp: Regelmäßigkeit! Die Selbstständigkeit ist eine Achterbahnfahrt. Und so verhält es sich auch mit neuen Jobs. Teilweise bekommt man viele neue Jobs, stellt dann die Akquise ein und nach einigen Wochen bemerkt man, dass einem wieder Jobs fehlen und fängt dann erst wieder an. Erfahrungsgemäß dauert der Bewerbungserfolg aber immer ein paar Tage. Bis Auftragsbeginn vergehen dann auch meist noch ein paar Wochen. Will man also nicht “leerlaufen”, sollte man sich feste Zeitfenster in der Woche setzen, um 5-10 Bewerbungen abzusenden. F: Gibt es schon Pläne für neue Funktionen von freiguide? Wenn ja, verrätst du, welche? A: Oh ja, fast zu viele! (Simon lacht) Unser Ideenboard quillt über. Wir haben viele neue Funktionen in der Pipeline. Zum Beispiel die Möglichkeit sich ein Profil aufzubauen oder die angeklickten Jobs zu markieren. An der Übersichtlichkeit der Mails arbeiten wir zudem auch gerade. F: Was ist dein Wunsch für freiguide in 5 Jahren? A: Unser Ziel ist es, alle Jobs für Freelancer, die es dort draußen im Internet gibt, zu bündeln, zu sortieren und unseren Nutzer*innen bereitzustellen. Mit freiguide soll nie wieder ein Freelancer oder eine Freelancerin seinem oder ihrem Traum der Selbstständigkeit aufgeben müssen, nur weil er oder sie keine Jobs findet. In 5 Jahren sind wir in anderen Ländern aktiv und bieten unserer Community ein weitreichendes Angebot, um als Freelancer*in noch erfolgreicher zu werden.

Weihnachtspause, Jahresrückblick und Vorschau auf 2021

Tannenbaum

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und es ist nun auch für mich an der Zeit, mich in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub zu verabschieden! Vom 17.12. bis einschließlich 05.01.2021 bin ich nicht erreichbar und werde nur spärlich meine E-Mails lesen und abfragen. Ab Mittwoch, dem 06.01.2021 nehme ich gerne wieder neue Aufträge und Anfragen an.

Willkommen auf meinem Blog: FAQ zum Start – Sinn, Themen, Gedanken

Herzlich willkommen zu meinem Blog und zum FAQ. Lange ist dieser Blog bereits in Planung. Wie lange genau, darf ich eigentlich gar nicht verraten, aber da es hier ja um ein FAQ geht, lasse ich die Katze mal aus dem Sack: Die Idee kam mir bereits 2017. Den Reiter auf der Homepage gibt es seit Januar 2018, hier entstanden auch die ersten Beitrags-Entwürfe. Und jetzt, in 2020, wird er endlich offiziell veröffentlicht. Warum und wieso, das liest du in diesem FAQ, indem ich versuche, alle entstehenden Fragen zu beantworten.